Die in Bilbao geborene Idoia Bengoa lernte historische Fagotte und Dulzian bei Adrian Rovatkay und bildete sich weiter bei David Sattler, Fagott-Solist beim OPL. Sie nahm ebenfalls an Kursen bei Javier Zafra, Rhoda Patrick und Jennifer Harris teil. Ihr Blockflötendiplom erhielt sie bei Thomas Kügler am Conservatoire de la ville de Luxembourg, nachdem sie Unterricht bei Agostino Cirillo und Anna Margules erhalten hatte.
Sie spielte bisher unter anderen mit der Lautten Compagney, La Dolcezza, La Banda, Ad Libitum, Wrocław Baroque Orchestra, Trondheim Barokk, Balthasar-Neumann Ensemble, Concerto Brandenburg, Göttinger Barockorchester, Ensemble Una Volta, SaarLorLux Ensemble, Glossarium, l’Ensemble de la Chapelle Saint Marc und Le Tendre Amour. Außerdem ist sie Gründungsmitglied der Ensembles Quatricinia und Cultus Harmonicus.
Besonderes Interesse widmet Idoia dem Zusammenspiel von Musik und Literatur. So konzipierte sie die Bühnenprojekte Die Blechgeschichte, über die Herkunft und Entwicklung der Trompete, welches Quatricinia im Rahmen der Trombucco–Trumpet Days in Düdelingen (Luxemburg) aufführte; und La Historia del Cautivo (Die Erzählung des Gefangenen), nach Cervantes Roman Der sinnreiche Junker Don Quijote von der Mancha, ebenfalls von Quatricinia in der Abbaye de Neumünster (Luxemburg Stadt) aufgeführt, welches zum offiziellen Programm zum 400. Todestag von Miguel de Cervantes auserwählt wurde.
Zusammen mit Josy Peschon hat sie für www.fce-lu.com verschiedene Hörspiele geschrieben und aufgenommen:
Simplicissimusikalien
Verflechtung der Komponisten Matthias Weckmann, Philippe van Wichel und Johann Jakob Froberger mit Auszügen aus dem Roman Der Abenteuerliche Simplicissimus von Hans Jacob Christoffel von Grimmelshausen. Mit Musik aus Quatricinias Projekt Weckmann & van Wichel: Stadtpfeifersonaten nach dem Westfälischen Frieden.